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T Y P I S C H C H E S S I E ?!Um zu verstehen, was einen Chesapeake antreibt, muss man sich auf jeden Fall mit der Entwicklung vertraut machen - bitte lesen Sie dazu auch den Punkt HISTORISCHES.
Zu seiner aktiven Natur mit Bewegungs- u. Apportierfreude gehört auch physische und mentale Ausdauer; die Vorliebe für das Element Wasser ist geradezu sprichwörtlich.
Ein typischer Charakterzug ist die hohe Sensibilität, mit der er seine Umwelt registriert und welche sich auch im Zusammenspiel mit seinem Besitzer zeigt.

Nicht wenige begegnen Fremden zunächst reserviert bzw. desinteressiert oder wirken anfangs etwas kantig. Ihr reizvolles, vielschichtiges Wesen erschliesst sich oft erst auf den zweiten Blick - wenn man Gelegenheit hatte, sie intensiver kennenzulernen.
Harte Schale, weicher Kern - das kann auch für einen Chessie zutreffen!

Häufig zeigen sie einen starken Bindungswillen - wer ihn gut zu nutzen weiss, Feeling für situationsgerechtes Handeln sowie eine Prise Gelassenheit und Humor mitbringt, dem wird ein Chesapeake sehr viel Freude bereiten.
Die vielzitierte Konsequenz bei der Führung gilt gleichermassen wie für alle anderen Rassen auch. Dem Hund eine Aufgabe, Bewegung und ein wenig Action zu bieten ist ebenso selbstverständlich.


a Chessies smile...
Viele Vertreter zeigen sich sehr kommunikativ und verfügen über ein beträchtliches Repertoire an Lautäusserungen. Typisch ist zum Beispiel das »Gurren« beim lockeren Apportieren von Dummys oder Spielzeug (das sie sehr lieben!).

Eine weitere Eigenart ist das »Grinsen« - Foto links - eine Beschwichtigungsgeste, die sie bei bestimmten Anlässen zeigen.

Ein Chessie kann Eigenschaften vereinen, die bisweilen paradox erscheinen - die Summe dieser gepaart mit dem unverwechselbaren Äusseren machen die Faszination des Chesapeake-Bay-Retrievers aus - er ist eine echte Persönlichkeit!


Tendenziell können einige Eigenschaften aufgrund ihrer Häufigkeit einen groben Umriss abbilden, ganz spezifisch ist er allerdings nicht festzumachen; denn Masse, Intensität und Grad des Einflusses von Umweltfaktoren bleiben immer Variable.

Hier soll nicht unerwähnt bleiben, dass bei einigen Chesapeakes die Hemmschwelle hinsichtlich der Aggressionsbereitschaft gegenüber Artgenossen und auch Menschen so niedrig liegt, dass es zu handfesten Problemen kommt.

Faktoren wie Abstammung; Aufzucht; Erziehung; Ausbildung; allgemeine Haltung können zum Tragen kommen, die keine optimale Grundlage hatten und sich später oft potenzieren. Auch gibt es immer zwei Enden der Skala und sicher war der frühe Typus des Chesapeake-Bay-Retrievers anders beschaffen.
Wollpo-Alarm im tiefen Schnee

Jedoch sind pauschale Aussagen - diese Rasse wäre eben so; nur etwas für spezielle Leute oder man müsste dieses oder jenes tun, damit ein Chessie »funktioniert«, meist persönliche Zugeständnisse an ein solches (vorhandenes oder erlebtes) Suboptimum; sie entsprechen keiner allgemein gültigen Wahrheit.

Auch der strapazierte Begriff der Dominanz fällt oft im Zusammenhang mit der Rasse und wird häufig falsch interpretiert. Er bedeutet nicht, dass so ein Hund völlig unflexibel und besonders offen für jede Art von Konflikten wäre, im Gegenteil.
Ein Chessie, der sich höhergradig unkooperativ oder unverträglich zeigt, ist nicht »dominant«, sondern er hat aus den genannten Gründen ein mentales Problem.


...kaufen Sie nie den Hund im Sack
Bevor man sich einen Chessie zulegt, sollte zu o.g. Faktoren ausführlich recherchiert werden - die verschiedenen Medien halten vielfältige Informationen bereit.
Vage mündliche Überlieferungen oder Angaben auf Züchterhomepages, die gern sehr unkritisch und mit sich selbst beschäftigt sind, bringen oft keinen objektiven Wissenszuwachs.

Wenn möglich, erlebt man im Vorfeld mehrere Exemplare verschiedener Herkunft hautnah in unterschiedlichen Situationen (nicht nur einzeln zu Haus und mit dem Besitzer), um ein Gefühl für die Rasse zu bekommen und differenzieren zu können. Dabei kann man z.B. auf Folgendes achten:

Wie bewegt ein Hund sich in seiner Meute?
Wie reagiert er auf andere / fremde Hunde oder Menschen?
Wenn er reagiert - wie lange dauert es, bis sich sein Verhalten wieder nivelliert?
Wie agiert der Hund mit seinem Führer - wirkt er frei/fröhlich; verhalten/unter Kommando?
Lässt sich der Hund auch ohne Leckerchen/Spielzeug bzw. Beute motivieren?

Machen Sie ruhig mal einen Spaziergang mit kleinen Unterordnungsübungen allein, ist der Hund o.k. wird der Züchter/Besitzer sicher kein Problem damit haben. Einen Welpen bei einem Züchter zu erwerben, weil der am nächsten wohnt, ist keine besonders gut durchdachte Option.

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