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A R B E I TEs gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, seinem Chessie eine spannende Aufgabe zu bieten. Neben dem physischen steht vor allem der mentale Anspruch im Vordergrund - Chessies sind »Brainworker« und 20 Minuten Arbeit, bei der sie all ihre Sinne einsetzen müssen, befriedigen sie mehr als 2 Stunden Laufen am Fahrrad. Nachfolgend die häufigsten Betätigungsfelder einmal kurz angerissen:

JAGDGEBRAUCH:I.d.R. verfügen sie über reichlich Temperament mit hohem Bewegungs-, Beute- und Bringtrieb. Diese Anlagen in Verbindung mit guter Standruhe und dem erwünschten »will-to-please« machen sie zu idealen Jagdbegleitern, die durchaus für viele Fächer geeignet sind - auf der Schweissfährte sowie beim Stöbern vermögen sie sehr gute Dienste zu leisten; häufig ist ihnen auch das Vorstehen angewölft.

Bezüglich dieser Fächer sind es natürlich keine Spezialisten und das liegt sozusagen auch nicht im Sinne des Erfinders: Ihr Element ist das Wasser und die Vogeljagd, hier sind ihre Fähigkeiten kaum zu schlagen.
(Tendenzen - aufgrund meistenteils vorhandener Schalenwildreviere - aus dem Chessie einen rein wittrungsfixierten, möglichst noch spurlauten Vollgebrauchshund nach dem Vorbild deutscher Vorstehrassen machen zu wollen, sind durchaus kritisch zu betrachten.)
Möglichkeiten und Unterstützung bei der Ausbildung bieten die Bezirksgruppen der Retrieverclubs und auch der örtliche Jagdverband. Bei vielen Retriever-Enthusiasten war erst der Hund da, dann wurde im Interesse der Hunde oder der Zucht ein Jagdschein absolviert.
Zappel (A-Wurf)


Bruno (A-Wurf)
DUMMYARBEIT:Die ausgefeilte Arbeit mit unterschiedlich schweren Canvas-Säckchen wurde als Ersatztraining für Retriever entwickelt.

Dabei werden z. T. jagdnahe Situationen nachgestellt, die die typischerweise vorhandenen Fähigkeiten des Retrievers ansprechen. Diverse Variationen schaffen immer wieder neue Arbeitsaufgaben, die dazu noch in jedweder Art von Gelände und Wasser durchgeführt grosse Abwechslung bieten. Voraussetzungen für den Beginn mit der Dummyarbeit sind ein guter Grundgehorsam sowie ein bereits sicheres Aufnehmen und Abgeben der Beute.
Sie ist auch dann sehr empfehlenswert, wenn keine Möglichkeit oder kein Interesse an einer jagdlichen Ausbildung und Führung besteht. Die unterschiedlichen Level können auf Dummy- und Workingtests geprüft werden.

Die Ausbildung hierfür wird hauptsächlich von den Retrieverclubs - z.T. auch von privaten Trainern und einigen Hundeschulen - angeboten.
Inzwischen gibt es auch sehr gute deutschsprachige Literatur zum Thema mit ausführlichen, bebilderten Anleitungen.


RETTUNGSHUNDE:Die Rettungshundearbeit stellt eine weitere anspruchsvolle Aufgabe für Retriever dar. Basis dafür sind Unterordnungsbereitschaft und Lernwille, Sicherheit gegenüber Fremdpersonen und Geländehärte. Einsatzreif muss ein solcher Hund in erstklassiger Kondition sein, über eine sehr gute Nase und ebensolche Feinmotorik verfügen. Im Dienst stehende Rettungshunde werden jedes Jahr auf ihre Brauchbarkeit hin geprüft. Es gibt verschiedene Ausbildungs- und Einsatzgebiete als:
- Rettungshund Trümmer/Fläche
- Lawinenrettungshund
- Wasserrettungshund
- Man-Trailer (Diese Hunde suchen anhand von Geruchsträgern vermisste Personen.)
Der Ausbildung, Prüfung und dem Einsatz solcher Hunde widmen sich zahlreiche gemeinnützige Vereine und Institutionen; bspw. der Bundesverband Rettungshunde, das Deutsche Rote Kreuz oder das THW.
Kerri (B-Wurf)

SERVICE-/THERAPIEHUNDE:Einige Chesapeakes eignen sich auch für die Arbeit mit Menschen, die mit einer geistigen oder körperlichen Einschränkung leben. Die Hunde kommen nach Feststellung der Voraussetzungen bzw. entsprechender Ausbildung in Kliniken, Seniorenheimen oder auch in Privathaushalten zum Einsatz.


Chester (C-Wurf) - flying...
OBEDIENCE:ist eine relativ junge Hundesportart aus England. Obedience bedeutet Unterordnung, geht aber weit über die üblichen Sitz-Platz-Fuss-Übungen hinaus. U.a. werden verschiedene Apporte verlangt ; Positions-Wechsel auf Distanz; Vorausschicken in eine Box; Suche von Gegenständen etc.
Neben Präzision und Harmonie der dargebotenen Leistung wird auch der Fluss und die Eleganz der absolvierten Übung beurteilt. Da die Hunde auch in der Gruppe arbeiten, ist ein einwandfreies Sozialverhalten wichtig.

AGILITY:Dieser Sport bietet eine Möglichkeit für die körperliche Auslastung des Hundes. Hierbei muss er einen Parcours mit diversen Stationen (Slalom, verschiedene Hindernisse usw.) durchlaufen; wobei neben der Geschwindigkeit auch die Präzision, mit der diese Aufgaben ausführt wird, im Vordergrund steht. Agilityparcours gibt es inzwischen auf jedem Hundeplatz, Turniere werden von vielen Hundesportvereinen organisiert.

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